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Ökumenisches Christusfest
500 Jahre Reformation 31. Oktober 2017 10.30 Uhr Festgottesdienst in der Kirche "Zum Guten Hirte...
Tageslosung:
"Mach dich auf und handle! Und der HERR möge mit dir sein!"
1.Chronik 22,16

Kirchliche Trauung

"Eine glückliche Ehe ist eine größere Wundertat Gottes als die Teilung des Schilfmeeres." (Jüdisches Sprichwort)

Die Haare sind gestylt und das Kleid rauscht beim Gehen. Die Hände sind vor Aufregung feucht, der Fotograf ist bestellt und alles bis ins letzte Detail durchdacht. Wenn ein Paar seine Hochzeit plant, dann wird meist nichts dem Zufall überlassen, soll es doch einer der schönsten Tage im Leben sein. Für viele ist der Höhepunkt der Feier die kirchliche Trauung. Dann, wenn sich Mann und Frau vor dem Altar das Jawort geben: Ja, ich will dich als meine Ehefrau lieben und ehren, dich als meinen Ehemann annehmen und unterstützen, "bis dass der Tod uns scheide". Große Worte, große Erwartungen, viele gute Vorsätze. Wie gut, dass die Liebenden dabei nicht auf sich allein gestellt sind. In den Worten vor dem Altar wird das deutlich: Das Brautpaar sagt Ja – "mit Gottes Hilfe."

Öffentliches Bekenntnis

Damit bekennen sich die Brautleute vor der versammelten Festgemeinde und vor Gott öffentlich zueinander. Sie bringen zum Ausdruck, wie viel sie einander bedeuten und dass sie sich dauerhaft aneinander binden: "In guten wie in schlechten Tagen". Wie Gottes Verheißung für Höhen und Tiefen gilt, wollen Partner und Partnerin in schönen und schweren Stunden zusammen bleiben, ihre Liebe gestalten und wachsen lassen. Alle Anwesenden und Gott sollen dafür Zeugen sein.

Begleitung in der Ehe

Dennoch bleibt auch bei den besten Vorsätzen die Ehe ein Wagnis. Es ist alles andere als selbstverständlich, dass zwei Menschen mit ihren je eigenen Träumen und Wünschen, Lebensplänen und -geschichten, Fähigkeiten und blinden Flecken eine feste und lebenslange Beziehung eingehen wollen und können. Was, wenn man sich auseinander lebt? Was, wenn Krisen und Schicksalsschläge die Partnerschaft auf die Probe stellen? In der Trauung empfängt das Paar den Segen Gottes und seine Zusage, die beiden auf ihrem gemeinsamen Weg zu begleiten. Sie müssen nicht alles selber machen. Gott sagt ja zu ihnen und ihrer Liebe. Darauf können sie sich verlassen.

Dank für das Wunder der Liebe

Deshalb spricht die kirchliche Trauung auch von der Erfahrung, dass Liebe weder machbar noch käuflich ist. Sie ist und bleibt ein Wunder und ein Geschenk, das gehütet und gepflegt werden muss. So stehen Dankbarkeit und Freude im Zentrum der kirchlichen Feier: Dankbarkeit für die beiden Menschen, die sich gefunden haben, und Freude über die Liebe und das wachsende Vertrauen zwischen ihnen. Hochzeit, das ist immer eine Feier der Liebe und des Lebens. Denn Gott selbst ist die Liebe.

Weitere Informationen finden zur kirchlichen Trauung finden Sie unter

http://www.bayern-evangelisch.de/www/glauben/glauben-lebensfeste-hochzeit.php

 

Kirchliche Trauung in der Kirchengemeinde Fischen

Für eine kirchliche Trauung steht Ihnen unsere Kirche „Zum Guten Hirten“ zur Verfügung.

In besonderen Fällen kann eine evangelische Trauung auch in einer der katholischen Kirchen in unserem Gemeindegebiet stattfinden, in denen wir auch sonst Gottesdienst feiern, sofern die Zustimmung durch den katholischen Pfarrer gegeben wird.

Immer wieder fragen Brautpaare nach der Möglichkeit einer Trauung im Freien. Das ist unter Umständen möglich. Als Ort kommt dafür der Platz an der Bergstation der Hörnerbahn in Bolsterlang in Frage, an dem wir in den Sommermonaten Berggottesdienste feiern. Bedenken Sie, dass dort Publikumsverkehr herrscht. Eine Trauung in einem besinnlichen Rahmen ist dort eher nicht möglich.

Eine evangelische Trauung an einer Hütte ist nicht möglich, da dies nach Meinung des Kirchenvorstandes dem Verständnis einer kirchlichen Trauung widerspricht.

Über die Möglichkeit von Trauungen im Freien in der Kirchengemeinde Oberstdorf können Sie sich informieren unter

http://www.oberstdorf-evangelisch.de/node/25

Notwendige Unterlagen für die kirchliche Trauung

Falls Sie nicht zu unserer Kirchengemeinde gehören, benötigen wir folgende Unterlagen:

 

Dimissoriale

Das ist die Zustimmung des Ortsgeistlichen zur auswärtigen Trauung, erhältlich bei dem für Sie zuständigen Pfarramt. Zugleich ist es für uns der Nachweis, dass Sie Mitglied der evangelischen oder einer anderen christlichen Kirche sind. Die Durchführung der Trauung wird von uns an Ihr Heimatpfarramt gemeldet.

 

Heiratsurkunde

Für die bayerische Landeskirche ist die Heirat auf dem Standesamt der rechtsverbindliche Akt. Erst wenn ein Paar standesamtlich verheiratet ist, kann die kirchliche Trauung gefeiert werden. Daher muss die Heiratsurkunde über die standesamtliche Eheschließung vor der Trauung vorliegen.

 

Anmeldung zur Trauung

Das Formular zur Anmeldung der kirchlichen Trauung schicken wir Ihnen zu bzw. händigen es Ihnen aus.

 

Stammbuch

Wenn Sie ein Familienstammbuch haben, tragen  wir gerne Ihre kirchliche Trauung ein.