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"Ich gab ihnen meine Sabbate zum Zeichen zwischen mir und ihnen."
Hesekiel 20,12

Stufen des Lebens

Leben aus Gottes Hand

Gott schenkt Leben. Inmitten natürlicher Vorgänge erschafft und erhält er das Leben. Unsichtbar begleitet er es. Wer an Gott glaubt, sieht die Ereignisse und Entscheidungen seines Lebens in Verbindung mit ihm: als Geschenk, als Grund zur Bitte und zur Klage, als Herausforderung, nach seinem Willen zu fragen und zu handeln.

Leben unter Gottes Segen

An den Knotenpunkten des Lebens hören und feiern wir Gottes Zusage, dass er uns annimmt und vergibt, dass er Leben schenkt und erhält - auch über den Tod hinaus - und dass er uns segnet. Für ein gelingendes Leben sind Gottes Segen und die Worte der Bibel eine gute Basis. In der gemeinsamen Feier drücken sich Zuneigung und Verbundenheit aus.

Lebensphasen verändern den Glauben

Die äußeren Lebensverhältnisse und die unterschiedlichen Lebensphasen beeinflussen die Art, als Christin, als Christ zu leben und den Glauben zu gestalten: Immer wieder muss die Form gefunden werden, die dem Alter und den Umständen entspricht. Glaube bleibt lebenslanges Lernen.

Informationen zu den Feiern an den verschiedenen  Stufen des Lebens  finden Sie auf diesen Seiten oder auch in unserem Evangelischen Gesangbuch, Ausgabe für Bayern und Thüringen, unter den Nummern 803 bis 840)

(Die Texte sind mit freundlicher Genehmigung dem Internetauftritt der Evang. Luth. Kirche in Bayern www.bayern-evangelisch.de entnommen). 

Stufen                                                                                                         

Stufen des Lebens FischenWie Jede Blüte welkt und jede Jugend
Dem Alter weicht, blüht jede Lebensstufe,
Blüht jede Weisheit auch und jede Tugend
Zu ihrer Zeit und darf nicht ewig dauern.
Es muss das Herz bei jedem Lebensrufe
Bereit zum Abschied sein und Neubeginne,
Um sich in Tapferkeit und ohne Trauern
In andre, neue Bindungen zu geben.
Und jedem Anfang wohnt ein Zauber inne,
Der uns beschützt und der uns hilft, zu leben.

Wir sollen heiter Raum um Raum durchschreiten,
An keinem wie an einer Heimat hängen,
Der Weltgeist will nicht fesseln uns und engen,
Er will uns Stuf' um Stufe heben, weiten.
Kaum sind wir heimisch einem Lebenskreise
Und traulich eingewohnt, so droht Erschlaffen,
Nur wer bereit zu Aufbruch ist und Reise,
Mag lähmender Gewöhnung sich entraffen.

Es wird vielleicht auch noch die Todesstunde
Uns neuen Räumen jung entgegen senden,
Des Lebens Ruf an uns wird niemals enden...
Wohlan denn, Herz, nimm Abschied und gesunde!                                         

Hermann Hesse